Botin in der Früh´

Botin in der Früh´

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Dem Abriss geweiht: Immerath

Wir waren am letzten Sonntag
in Immerath.
Dieses Dorf gehört zu Erkelenz,
aber es wird nicht mehr lange
da sein!
 
 
Die Bagger des Braunkohletagebaus
kommen immer näher. Das Dorf steht fast leer.
Einige Menschen können sich jedoch noch nicht trennen.

 
Seit 2006 wird der Ort in ein neues *Immerath*
umgesiedelt.
2016 soll dieser Ort endgültig Geschichte sein

 
Mich, die immer noch so gerne
in den Ort ihrer Kindheit fährt,
hat das sehr bedrückt.
Heimat ist ein großes Gefühl, denke ich!

 
Wenn meine Oma aus dem Krieg erzählte,
dann war die schlimmste Zeit die,
die sie nicht Zuhause waren.
Die Zeit der Flucht.
Aber die Wahrscheinlichkeit war damals
größer, als heute für die Immerather,
die Heimat wieder zu sehen!



Alte Häuser, alte Höfe...



...der Lebensunterhalt.
Alles wird verschwinden!
In einem riesigen Loch.



Der Immerather Dom wurde im August ausgeweiht.
125 Jahre nach seiner Fertigstellung
wird er abgerissen.
Stolz erwartet St. Lambertus die Bagger. 



Wenn man hier die Sonne so leuchten sieht,
dann kann man es nicht glauben.
 


Alles wirkt so friedlich auf den Bildern.
Aber dort zu sein ist bedrückend.
Wir trafen eine Mutter die mit ihren Mädchen
unterwegs war. Auch sie war sehr betroffen,
und wollte ihren Töchtern
diese sinnlose Aktion erklären.  



Der Braunkohle-Abbau
ist eine Sünde an der Umwelt!
Aber Geld ist oft das einzige was zählt
in unserer heutigen Lebensgemeinschaft!! 



Das *Haus Nazareth* wurde 1902-1903 gebaut.
Ein Kloster mit Kapelle und Krankentrakt.
Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde es vorübergehend
Kreiskrankenhaus.
 


1962 wurde nebenan ein neues Krankenhaus gebaut.
Das alte Kloster war Altersruhesitz für die Nonnen des Ordens.
2001 wurde dieser aufgelöst.



2009 zogen die Fachabteilungen
des Hermann-Josef-Krankenhauses
in das erweiterte Kreiskrankenhaus nach Erkelenz.

Hier kann man schauen, wie es weiter gehen wird.
Wie es vorher schon gegangen ist, in Otzenrath.

Euch eine schöne Woche,

Kommentare:

  1. Oh mein Gott, Elke!
    Das ist ja furchtbar.
    Man kann sich gar nicht vorstellen, dass es so etwas heute noch gibt.
    Wenn ich mir vorstelle, dort wäre ich geboren...und dann ist auf einmal alles weg.
    Man kann nur hoffen, dass die Bewohner wenigsten anständig entschädigt werden.
    Obwohl das natürlich nichts aufwiegt.
    Der Mensch macht eben vor gar nichts halt.
    Ich wünsch Dir trotzdem ein ganz schönes langes Wochenende,
    Miriam

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  2. Für die Menschen wirklich schlimm !!!
    Aber toll, das Du es noch mal fotografiert hast.
    Nein, ich war nicht in Kommern sondern bei dem großen Auktionshaus ;-) und ja wir fahren heute nach Holland.

    GlG Andrea

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  3. Da kommen mir die Tränen,
    ich finds so furchtbar schlimm!!!!!!!!!!!!!!!
    So ein schönes altes Dorf einfach
    zu vernichten..................grausam.....
    Liebe Grüße,
    Silke

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  4. Liebe Elke,
    ein sehr nachdenklich stimmender Post, der einiges an Traurigkeit und noch viel mehr Unmut in mir hervorruft.
    Aber wie du schon geschrieben hast: Geld regiert die Welt, was zählen da schon die "paar" Einzelschicksale...
    Und deine Bilder zeigen eine so schöne Bausubstanz.

    Liebe Grüße
    Karin

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  5. Echt grauenhaft.Ich würde lieber mein Haus einem fremden Menschen schenken als zu sehen,dass es (auch gegen Entschädigung)abgerissen wird!!!!
    Der Braunkohletagebau ist nach den "echten"Berechnungen überhaupt nicht mehr wirklich wirtschaftlich!Und trotzdem werden noch Dörfer vernichtet!Das ist wirklich ein Armutszeugnis ,heute in dieser Gesellschaft!LGKatja

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  6. Liebe Elke,

    das habe ich nicht mit bekommen, begreife so etwas
    überhaupt nicht wo wir doch so viele Obdachlose Menschen
    in unserem Land haben.
    Geld hat Macht, das ist leider so, damit wird man jeden Tag
    konfrontiert, da wird der liebste Freund zum Feind...außer
    er hat eine andere Denkweise...

    Liebe Grüße
    Birgit

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  7. Hallo liebe Elke,
    das tut weh, es ist fast unvorstellbar,
    du hast es noch mal festgehalten und es wird dir immer in Erinnerung bleiben.
    Sei nicht all zu traurig und hab einen schönen Tag.
    Liebe grüße andrea.

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  8. Das ist einfach nur schrecklich, einen ganzen Ort der Braunkohle zu opfern!!!!!! Ich kann mir vorstellen, welche bedrückende Stimmung dort herrscht!!!! Wunderschöne alte Gebäude, die zum Teil zwei Weltkriege überlebt haben, werden einfach platt gemacht!!! Wirklich keine schöne Vorstellung!!!!!
    Viele Grüße von
    Margit

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  9. Ach Elke, ich fühle mit dir.
    Ein intaktes Dorf muss wegen des schnöden Mammons verschwinden.
    Ganze Lebensgeschichten gehen kaputt. Wie soll man sich als älterer
    Mensch denn in einer neuen, fremden, sterilen Umgebung zurechtfinden?
    Ich glaube dir gern, dass das weh tut.
    Einen schönen Tag wünscht dir
    Irmi

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  10. Liebe Elke,
    wie deprimierend. Hier in Marl ist auch eine ganze Siedlung der Abrissbirne zu Opfer gefallen, weil unser Chemiewerk erweitert wurde. Trotz heftiger Widerstände der Mieter mussten alle in eine extra neu gebaute Siedlung umziehen.
    Schade.
    LG
    Sissi

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  11. Liebe Elke,

    für mich unvorstellbar. Die Häuser und all die Natur einfach abzureissen - ich verstehe den Sinn dahinter nicht mehr. Wollte man mit den Kohlebergwerken nicht endlich aufhören?. Es gibt doch auch andere Möglichkeiten der Energiegewinnung.
    Aber wahrscheinlich liegst Du mit Deiner Vermutung richtig: Profit zählt letzendlich.

    Werden wir den Mensch in seinem Tun jemals begreifen??
    Ich glaube nicht.

    Dein Post war heute sehr traurig und meine Kinder haben mich gefragt, ob so etwas auch bei uns vorkommen wird. Wie soll man das Erklären, wenn man es selbst nicht verstehen kann.
    Schön, dass Du uns das so nahe bringst. In der Presse hört man selten davon.

    Liebe Grüße

    Deine Bluemchnenmama

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  12. Wie ? Die gesamte Stadt wird abgerissen ? Das ist ja unglaublich... Und das alles nur wegen dem Braunkohleabbau ?! Das ist kaum in Worte zu fassen... Das tut mir sehr leid für dich, denn das wird ja immer ein Stück Kindheit für dich bedeuten. Für mich war es schon schlimm als sie das Haus meiner Oma abgerissen haben - man verbindet doch so viele Erinnerungen damit. Ich wünsche dir auch einen schönen Feiertag mit einem ganz lieben Gruß, Christine

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  13. Liebe Elke,
    ich dachte immer, dass so was der Vergangenheit angehört!!! mein Vater hat das in den 60igern mit seinem Ort mitmachen müssen und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Braunkohlegruben das Letzte sind. Wir haben als Kinder nur wenige hundert Meter Luftlinie weggewohnt. Vorallem dauert es Jahrzehnte, bis da wieder etwas wächst. Mittlerweile sind die Braunkohlegruben um Markkleeberg eine tolle Seenlandschaft... das hat aber auch 30 Jahre gedauert. Ich habe immer gedacht, dass man aus diesen Fehlern gelernt hat... unglaublich und ich bin entsetzt. Da könnte ich glatt mit Dir heulen!!!
    sei ganz ganz lieb gegrüßt
    Antje

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  14. Liebe Elke!

    Das ist so schlimm!!
    Einfach unvorstellbar in der heutigen Zeit!

    Ja, Heimat. Bauwerke werden abgerissen, das ist schon schlimm genug.
    Aber Heimat. Alle Fluchtkinder- und Kindeskinder erahnen, was das ausmacht.
    Auch Du bist eine davon, das wusste ich nicht.

    Es tut mir so leid! Und es müsste doch nicht sein!
    Mir steigen Tränen in die Augen.

    Ich umarme Dich und danke Dir für diesen traurigen Post!

    Ganz liebe Grüße
    Trix

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  15. Liebe Elke,
    das ist so entsetzlich! Und schon so oft passiert.
    Das es das immer noch gibt!!!???
    Hier in der Gegend gibt es auch viele Tagebaue.
    Zu DDR-Zeiten wurden die Menschen aus ihren
    Dörfern in Hochhausplatten umgesiedelt.
    http://www.archiv-verschwundene-orte.de/de/ausstellung/themen/umsiedlung/67878
    Man darf nicht drüber nachdenken, wieviel in einem zerrissen wird!
    Heimat ist Heimat!!
    Ich drücke dich!!!
    Ganz liebe Grüße von Urte

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  16. Liebe Elke,
    ja, dsa ist traurig, und es wird noch einige Male passieren, da bin ich sicher.....
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  17. Liebe Elke,
    Da läuft es einem kalt den Rücken runter.
    Aber ich kenne diese riesigen Bagger, wir haben sie uns vor seinigen Jahren mal angeschaut.
    Da mein Mann aus Jülich kommt, ist er damit auch seit Kindheit vertraut.
    Aber so langsam und Stück für Stück seine Heimat zu verlieren, muss grausam sein.
    Besonders um die stolze und schöne Kirche tut es mir leid.
    Liebe Grüße
    Nicole

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  18. Liebe Elke,

    ich verstehe das gar nicht, wie kann es denn sein dass eine ganze Ortschaft dem Erdboden gleich gemacht wird ?? Das ist ja wirklich unvorstellbar. Dieser schöne Dom und die ganzen tollen alten Häuser und Bäume und all die Menschen die dann wie entwurzelt sind. Ich finde es auch ganz arg grausam und überhaupt nicht gerecht.

    Liebe traurige Grüße

    Kerstin

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  19. Hallo liebe Elke, Ich bin eine stille Leserin Deines Blogs, aber ich danke dir für diesen Beitrag. Meine Oma hat in Elsdorf/Rheinland gewohnt und dieser Ort bleibt wohl bestehen, aber lange drohte das Damoklesschwert, dass es auch abgerissen werden sollte. Dieses Gefühl ist wirklich unbeschreiblich schrecklich und mein Mitgefühl für alle (Noch)-Bewohner. Viele liebe Grüsse von Susanne

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  20. liebe elke, ich finde es grausam!!!! da soll einer erzählen, die deutschen wurden aus polen vertrieben, ah die werden immer noch vertrieben und das sogar durch eigene landsleute und aus eigenem land!!! ich wusste gar nicht, dass man auf solche ideen kommen kann und einfach ganzes dorf abreissen nur weger braunkohle.... und ich würde jedes einzelne dieser schöner backsteinhäuser retten wollen!!! wer zahlt dann dafür, dass man ein ganzes dorf platt macht??? denn wenn das geld die welt regiert, dann müsste man den menschen die ihre heimat verlassen mussten ganz viel bezahlen... wird man wohl nicht tun, ich weiß... und dass man davon in der presse nicht viel hört, ist ja natürlich klar.... und doch erinnert das ganze sehr wohl an alte systeme, die so verpönt sind... dort hat man auch entscheidungen getroffen und die betroffennen hatten nix zu sagen - von wegen demokratie! davon sind wir weit entfernt.
    so schade!!!!
    liebe grüsse von aneta

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  21. Hallo Elke,
    das ist so unglaublich traurig, so schöne alte Bauwerke werden einfach entsorgt und die armen Menschen verlieren ihre Heimat. Da fehlen mir die Worte. Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Feiertag.
    Liebe Grüße
    Stephie

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  22. Liebste Elke
    Das ist furchtbar! Eine Riesensünde! Wegen Braunkohle, wegen Umweltzerstörung muß ein ganzer wunderhübscher Ort dran glauben. Es macht mich fassungslos und wütend!
    Ich schicke Dir ganz ganz liebe Grüße und fühl Dich umarmt
    Deine Lina

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  23. Elke das ist schrecklich... wiviele Menschen die dort glücklich waren werden ihre Heimat nie wieder finden wenn das alles weg ist...diese Geschichten, Schicksale...
    Ein sehr berührender Blog beitrag, danke dafür.

    Lieben Gruß, Michaela

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  24. Liebe Elke, ja es ist eine Sünde uns Schande, was alles der Braunkohle weichen muß. Ich habe auch die Orte besucht, die den Baggern zum Opfer fallen. Im Oktober schliesst die Kirche für immer ihre Tore, bisher sind die Bewohner von Neu Immerath noch jeden Sonntag zum Gottesdienst gekommen und fällt dann den Baggern zum Opfer. Obwohl es mich persönlich nicht betrifft, macht es mich sehr traurig.

    Liebe Abendgrüße
    Angelika

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  25. Liebe Elke,
    danke,daß du mit diesem Post mal darauf aufmerksam gemacht hast!
    Das tut ja in der Seele weh,wenn man diese hübschen Häuser und Bauwerke dem Erdboden gleich machen will!
    Menschen können echt grausam sein!
    So etwas kann man einfach nicht verstehen!
    Ganz liebe Grüße von
    Kristin

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  26. Liebe Elke,
    Dein Post macht mich traurig und wütend zugleich. Ehrlich gesagt habe ich gedacht, dass es gar keinen Tagebau mehr in Deutschland gibt. Ich hab mal eine Doku im Fernsehen über den Tagebau gesehen und wie das aussieht, wenn die dort nichts mehr finden. Wie eine Mondlandschaft. Öde und tot. Und dafür müssen Menschen ihre Heimat verlassen. Schlimm und wie ich finde auch verwerflich. Ich finde es aber super, dass Du dieses Thema hier zur Sprache bringst.

    Ganz liebe Grüße
    Birgit

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  27. Hallo Elke,
    habe Deinen Post heute morgen schon gelesen. Mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Da ich aber im Büro war, konnte ich nicht sofort antworten sonst wären mir wie jetzt die Tränen gekullert. Alleine wenn ich an die Menschen denke, an die wunderschönen Häuser und alten Bäume die sinnlos weggebaggert werden. Das Alte ist Heimat!! Kann das Neue es werden? Ganz in unserer Nähe in Inden/Altdorf ist die Umsiedlung bereits abgeschlossen. Wir sind dort mal mit dem Fahrrad durchgefahren und es war gespenstig. In einigen Fenster hingen noch Gardinen, andere waren eingeschlagen. Es war ein ganz komisches Gefühl. Wir sind gefahren bis es nicht mehr ging - da war ein riesiger Tagebau. Es sieht grausam aus. Warum das alles? Wegen purer Geldgier!! Ich kann und werde das niemals verstehen.

    Liebe Grüße

    Monika

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  28. Hallo Elke,
    liest sich wie Endzeitstimmung. Ist es wohl auch. Einfach nur ganz ganz schrecklich und unvorstellbar.

    Ich lebe seit 44 Jahren im gleichen Dorf und ich kann mir keinen schöneren Ort für mich vorstellen. Wie schlimm mag es den Bewohnern des Dorfes nur gehen?
    Die, die das entscheiden, sind ja nicht betroffen. Wie immer................

    Grüßle
    Tanja

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  29. Wie fürchterlich ist das denn!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  30. Liebe Elke,
    ich mußte deinen Post jetzt zweimal lesen und bin betroffen. Ich dachte nicht, dass es so etwas im Deutschland unserer Zeit noch gibt!!!!
    Wie traurig!
    Ich kann deine Traurigkeit völlig verstehen und ich denke, dass die Hilflosigkeit am schlimmsten ist, nicht wahr?
    Man steht daneben und kann nichts machen.
    Gruselig.
    Herzlichst
    Claudia

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  31. Hallo Elke,
    schade und eigentlich unvorstellbar, das eine ganzes Dorf/ Stadt dem Erdboden gleichgemacht wird! Eine ganz schlimme Sache ist das!
    Ja, ich glaube die Hilflosigkeit ist dabei das Schlimmste und die Vorstellung das einmal nichts, aber auch rein garnichts mehr da sein wird von diesem Dorf.
    Wirklich unvorstellbar ist das!
    Liebe Grüße,
    Heidi

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  32. Liebe Elke,
    ich glaube ich habe mal darüber einen Fernsehbericht gesehen.
    Für die Menschen die dort ihr Zuhause hatten, muss es doch ganz schlimm sein.
    Sie verlieren doch ihre Heimat und das kann man kaum ersetzen.
    Die schönen Bauwerke werden alle dem Erdboden gleich gemacht, einfach traurig.

    Liebe Grüße Angela

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  33. hallo Elke,
    ich bin betroffen das es so etwas gibt. Ja, materielle Werte sind wichtiger wie das Wohlergehen der Menschen. Man fragt sich, ob die, die es entschieden haben kein Heimatgefühl kennen.
    Ich glaube, ich hätte mir noch Steine und Erde von dort geholt um in meinem Garten ein kleines Stück Heimat anzusiedeln. Den Gedanken haben bestimmt viele, oder?
    Einen schönen Sonntag, trotz alledem, wünscht dir m

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  34. Liebe Elke,
    es ist schon traurig, wie ein ganzes Dorf verschwindet!!!!!
    Sehr traurig, aber Geld regiert die Welt!!
    Ganz liebe Grüße und
    ♥lichst
    Manuela

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  35. Das kann man sich kaum vorstellen, dass so ein Dorf komplett dem Erdboden gleich gemacht wird...
    Und selbst, wenn die Betroffenen ein neues Zuhause bekommen haben/werden, es ist schon was anderes, ob man wegziehen moechte oder muss...

    Hast Du eigentlich Post bekommen?
    LG Nessie

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  36. Ein merkwürdiges Gefühl schleicht sich bei mir ein und erst die Menschen die ihre Heimat verlieren, das mal das alles nicht mehr besteht total weg ist macht einen schier sprachlos...
    Lieben Gruss Elke

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  37. Liebe Elke, es ist wirlich traurig und eine Schande, wie mit all diesen schönen Gebäuden umgegangen wird. Gibt es nichtmal Pläne, die Kirche abzutragen und anderswo wieder aufzubauen? Das ist doch nicht nur Heimat, das ist Kulturgut, das man für die Nachwelt erhalten sollte!!!!!!! Und ja, die Herrschaften, die dies entschieden haben, sind vermutlich einfach nur KALT. GELDGEIL. EHRGEIZIG. Ein trauriger Haufen.
    Fühl dich gedrückt, du Liebe, ich kann zumindest im Kleinen nachvollziehn, wie du dich fühlst, denn von dem Wiener Stadtteil, in dem ich Kind war, sind auch schon so viele (zum Teil sehr schöne Biedermeier-) Häuser verschwunden und inzwischen irgendwelchen lieblosen Betonklötzen und U-bahn-Stationen gewichen - dort fühl ich mich nun auch nciht mehr heimatlich. Auch für deine lieben Wünsche im Zusammenhang mit meiner Mutter möchte ich dir noch ganz viel danken!!!
    Herzliche Rostrosengrüße und schönes Wochenende,
    Traude

    (⁀‵⁀,) ✿
    .`⋎´✿✿¸.•°
    ✿¸.

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  38. Liebe Elke,
    ich bin fassungslos und traurig. Die armen Menschen. Ich war so naiv und habe gedacht, dass es so etwas nicht mehr gibt. Wegen Braunkohlegruben ein Dorf umzusiedeln und ihnen die Heimat zu nehmen finde ich brutal! Ich bin sprachlos, ich weiss gar nicht mehr was ich noch sagen soll... Danke für diesen aufrüttelnden Post!
    Sei ganz lieb gegrüßt!
    Fühl dich gedrückt,
    Tanja

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  39. Liebe Elke, eben bin ioch durch Zufall auf diesen erschütternden Post gestossen - auch wenn die Fotos wunderschön sind und solch einen Frieden ausstrahlen - einen trügerischen Frieden. Ja, ich halte diesen Braunkohleabbau für eine sehr grosse Sünde an der Umwelt und an den Menschen, die er vertreibt. Solch ein unsinniger Raubbau!
    Die Heimat zu verlieren ist, wie Du schreibst, eine sehr schlimme Erfahrung und in diesem Fall völlig unnötig.
    Liebe Grüße
    Jacqueline

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  40. Hallo liebe Elke, wie hab ich das denn übersehen??? Ich hab lange Jahre in Hückelhoven gewohnt :)

    Liebe Grüße
    Sigi (nu auf der Insel Poel)

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  41. Ja es ist grausam solche alten Dörfer und Häuser wegzureißen...Häuser in denen man groß geworden ist...Häuser der Großeltern, Eltern...wie auch immer...jedes hat eine Geschichte...man ist mit allem verwurzelt...es ist grausam...ich verstehe es auch nicht... Hier im Umkreis gibt es mehrere Tagebaue und weitere sind geplant... Auch in Kerpen Manheim wird umgesiedelt...befreundete Arbeitskollegen sind betroffen... Viele renovieren ihr Häuschen noch, denn jede Alterserscheinung wird von der "Abfindung", die bei weitem den Wert nicht trifft, abgezogen... Man faßt es nicht. Die Leute klagen und hoffen... selbst für neue Zufahrtstrassen in der neuen "Heimat" muß man kämpfen... Die Menschen verlieren alles, werden quasi abgespeißt und RWE verdient ungeahnte Summen... Wer weiß was für politische Machenschaften da noch mit drin stecken... denn das es soetwas in unserem eigenen Land gibt, welches Elend den Leuten angetan wird...darüber spricht keiner...
    Was ist eigentlich mit den Friedhöfen...die werden hoffentlich auch umgesiedelt...
    Unfassbar ist es auch, wenn man auf der Aussichtsplattform eines Tagebaus steht...,
    und überlegt was da einmal war...
    Liebe traurige nachdenkliche Grüße aus dem Rheinland
    Katharina

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  42. Ihr habt mein Mitgefühl. Die Situation ist schrecklich. Aber die würden auch den Bundestag abreißen, wenn darunter etwas wäre, das Geld bringt. Die Gier ist dominierend.

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