Botin in der Früh´

Botin in der Früh´

Freitag, 6. Dezember 2013

Ein Stück verlorene Kindheit

Als ich im letzten Jahr
zu Ostern einen Streit mit meinem Vater hatte,
bei dem es darum ging,
wie man aus einem Jungen einen Mann macht,
(unsere Ansichten darüber sind sehr verschieden)
stand mein Sohn unter dem gekippten Fenster
und hat alles mit angehört.

 
Das erfuhr ich aber erst,
als ich wieder rüber ging, zu uns.
Ein weinender Bub
und ein aufgelöster Vater
erwarteten mich dort :o(

 
Obwohl sein Freund schon zur Kindergartenzeit
*Bescheid* wußte,
hat unserer so einen festen Glauben daran gehabt,
daß es mich oft selber gewundert hat.
Als er da so weinend saß
wurde ihm mit einem Mal klar,
daß es dann wohl auch kein Christkind gibt.

 
Aber wo sind dann seine Wunschzettel,
die er immer abends auf die Fensterbank gelegt hat
und dann von einem Engelchen geholt wurden,
wirklich hin?
Ich holte sie alle, und wir haben sie zusammen angeschaut.

 
Niemals wollte ich,
daß er es so abrupt erfährt...!
Das wird nun unser zweites Weihnachten
an dem er weiß, wie es wirklich ist.
Mit 12 Jahren ist das wohl auch in Ordnung.

 
Ich selber saß, im 3. oder 4. Schuljahr, morgens im Bus
und wurde von einem gleichaltrigen Mädchen
angestupst, daß ihre Schwester noch nicht weiß,
daß es gar kein Christkind gibt.
Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Als ich nach Hause kam,
da machte ich mich auf die Suche...
und Tatsächlich:
Ich fand im Kleiderschrank meiner Eltern
eine Carrera-Bahn!

 
Das habe ich dann meinem Bruder erzählt,
aber der wollte es nicht glauben,
bis ich sie ihm zeigte.
Er hatte nun nichts Besseres zu tun,
als dieses wiederum meiner Mutter zu petzen!
Ohweh... war die böse auf mich!
 
Wie war es bei Euch?
Wisst Ihr noch, wie Ihr es erfahren habt??

Ich wünsche Euch ein schönes
zweites Adventwochenende.

Liebe Grüße,
 

Kommentare:

  1. Liebe Elke,
    das ist nicht so schön, wenn man ohne Vorwarnung die Augen geöffnet bekommt.
    Aber einmal muss es sein. Ich bin ein Kriegskind, da merkte man sehr schnell, dass
    es weder den Nikolaus noch das Christkind gab.
    Einen schönen Nikolausabend wünscht Dir
    Irmi

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  2. Liebe Elke,
    ich glaube, dass sind immer traurige Geschichten, wenn die Kinder erfahren, das es das Christkind/Nikolaus/Osterhasen usw. gar nicht gibt. Ich habe es auch über ein größeres Kind erfahren, so nebenbei in einem Satz. Damals war ich sehr enttäuscht. Heute habe ich mich aber sehr daran erfreut, das mein Kleiner sich so über Nikolaus gefreut hat. Irgendwann wird der Tag der Wahrheit wohl kommen... Also genieße ich jetzt am besten jeden Augenblick, in dem ich die Augen meines Kindes vor Freude und Aufregung funkeln sehe. Ich werde es jetzt noch bewuster tun!
    Dein Adventskranz gefällt mir übrigens sehr! So hübsch sieht er aus in der Gugelhupfform! Die Glasglocke mit den Waldtieren ist sooo schön!
    Hab noch einen schönen Abend liebe Elke und ein noch schöneres Wochenende!
    Alles Liebe,
    Tanja

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  3. Hallo Elke,
    ich glaube ich habe das sehr früh gemerkt, einige Zeit nach Weihnachten waren nämlich einige Spielsachen verschwunden!
    Zum Beisp. hat mir das "Christkind meiner Oma" einen Kaufladen gebracht (Sonntags war ich immer bei Oma und Tante zum Essen),wenige Wochen nach dem Fest war der besagte Kaufladen verschwunden! Auf meine Frage wo denn das besagte Spielzeug geblieben sei, bekam ich zur Antwort: "Den hat das Christkind wieder geholt!" ? Bei der nächsten Bescherung ist der Kaufladen, oh Wunder, wieder aufgetaucht, haha - ein Christkind welches das gleiche Spielzeug zweimal bringt, das kam mir spanisch vor!
    Dein Post heute mit diesen schönen Deko-Dingen und deiner Bescheid-Geschichte, hat mir sehr gut gefallen!
    Liebe Grüße,
    Heidi

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  4. Hallo liebe Elke,
    die Glasglocke mit den Tieren und dein Adventskranz gefallen mir.
    Es ist nicht schön, wenn die Kinder es so erfahren. Meine Töchter sind irgendwann selber drauf gekommen und meine Enkel ebenso.
    Ich kann mich bei mir nicht mehr erinnern, weiß aber noch, dass ich kurz vor Weihnachten in einem Schrank eine Puppe entdeckt habe.
    Ich war total erschrocken und habe mir an Weihnachten nichts anmerken lassen.
    Meine Eltern haben alles immer sehr schön gemacht und wir durften 2 Tage nicht ins Wohnzimmer.
    Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent.
    Tilla

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  5. Liebe Elke,
    bei mir weiß ich es gar nicht mehr.
    Aber ich musste meinem Sohn immer
    sagen das er es ja nicht seiner kleinen
    Schwester verræt. Denn die dachte das ich
    ihren Wunschzettel immer den Feen gab.
    Das war immer so süß. Sie wollte immer wissen was sie denn gesagt haben
    oder wie sie aussehen. Ich hab dann immer gesagt das sie alle ganz aufgeregt
    umher fliegen. Das war immer sooo schön.Jetzt wird sie am Montag schon
    15 Jahre meine kleine!!!
    Lieben Gruß
    Lia

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  6. Wie jetzt?
    Dein Vater dachte, wenn Dein Sohn erfährt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, wird er zum Mann? Und was ist dann mit dem Osterhasen?
    Letztes Jahr hatten wir zum ersten Mal einen Weihnachtsmann, unseren verkleideten Nachbarn. Die Girls haben ihn sofort erkannt. Der Schuss ging also nach hinten los.
    Als meine Schwester sich dann noch beim Geschenkesack verplapperte, ("den kann ich dann ja gleich wieder mitnehmen."), machte sich doch eine gesunde Skepsis breit. So ganz können sie dem Zauber aber dennoch nicht abschwören.
    Denn wenn doch...?
    Eine eigene Erinnerung habe ich leider nicht.
    Liebe Grüße, Miriam (die Wichtelmama)

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  7. Liebe Elke,
    mein Großer hat es wohl schon länger gewusst - also mit 8 Jahren bestimmt.
    Aber er hat die letzten 2 Jahre das Spiel mit gespielt :-) Ich glaube er wollte uns
    und besonders dem Opa nicht die Freude verderben. Der ist nämlich bei uns
    immer der Weihnachtsmann. :-) Dieses Jahr habe ich ihm ein wenig auf den Zahn gefühlt
    und da ist er dann rausgerückt. Aber ich denke es war für ihn nun schon ok.
    Nun passt er auf, das sein kleiner Bruder auch ja dran glaubt :-) Irgendwann heben sich
    leider wohl immer die Schleier, die alles im magischen Licht erscheinen lassen.
    So ist eben die traurige Wirklichkeit. Nur wir selber können versuchen uns unsere
    kindliche Phantasie zu erhalten.
    Ganz viele liebe späte Nikolausgrüße
    sendet dir Urte :-)

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  8. Liebe Elke,
    ja, eben war der Weihnachtsmann noch ganz präsent und irgendwann kommt die Erkenntnis... Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, wie das bei mir war. Bei meinem Sohn kippt es so langsam, auch bedingt durch die Schule. Man merkt das er insgeheim aber immer noch hofft, da wäre doch jemand (außer uns) der die Geschenke bringt.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  9. Liebe Elke, nein, ich weiß nicht mehr, ob und wann ich diesbezüglich aufgeklärt wurde. Jedenfalls, als ich selber Kinder hatte, wurde das niemals ausgesprochen. Irgendwann fragten die Jungs mich, und dann habe ich zurück gefragt, wie es denn schöner wäre, mit oder ohne Weihnachtsmann. Einstimmig beschlossen sie "mit"! Und von dann an hatten wir sogar Life-Auftritte des guten Mannes, der allerdings ab und zu ziemlich klein war und in Vaters Stiefeln daher kam. Komisch, eines der Kinder war da leider immer irgendwie abwesend... Nein, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, das haben wir nie wirklich gesagt...
    Einen schönen 2. Advent wünscht dir
    Ursel

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  10. Meine Jungs wissen (im Prinzip) auch Bescheid... allerdings habe ich oft das Gefühl, sie wollen sich diesen Zauber noch ein wenig erhalten... und das ist gut so!!! Gestern waren sie sehr enttäuscht, weil der Nikolaus "nur" einen Sack vor die Tür gestellt hat! Der Große (11 Jahre und schon sehr cool), meinte sogar, jetzt wisse er gar nicht, was er in seinem Leben verbessern sollte! Eine wenig geheimnisvoll ist die Weihnachtszeit für sie wohl doch noch!!! Gott sei Dank! Ich glaube, Kinder vermischen oft Wirklichkeit und Geheimnisvolles! Mein Mann war früher oft als Nikolaus unterwegs. Einmal wurde er in einen KiGa eingeladen und kam in "Zivil" in die Gruppe. Er stellte sich als Student vor und meinte er würde jetzt hinaus gehen und als Nikolaus wieder kommen! Als er jedoch wieder in die Gruppe kam, hatten die Kinder das Vorgespräch längst vergessen und saßen ganz "andächtig" auf ihren Plätzen! Ein wenig von diesem Zauber sollten wir uns auch als Erwachsene bewahren!
    Viele Grüße von Margit

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  11. Das es den Weihnachtsmann und den Nikolaus nicht gibt, wusste ich schon sehr früh (ich habe halt 5 ältere Geschwister). Aber Du willst mir doch nicht wirklich weißmachen das es auch kein Christkind gibt, zwinker! Das konnte bisher noch keiner wirklich beweisen, auch wenn ich selber weiß, das ich ganz viele Geschenke selber kaufe und meine auch gekauft werden, aber wo soll das Christkind bitte schön auch das viele Geld her nehmen?
    Meine Mutter hat früher immer (ohne das wir es gemerkt haben) an Heiligabend Nüsse von innen gegen die Fensterscheiben geworfen und wir haben das Christkind dann wegfliegen sehen. Versuchs mal, das funktioniert auch heute noch, die Sterne am Himmel helfen dabei.
    Liebe Grüße
    Bettina
    P.S.: Wer doch schade, wenn man an gar nichts mehr glaubt, oder?

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  12. Liebe Elke,
    ich hab auch früh gemerkt, daß es das Christkind nicht wirklich gibt, denn ich beobachtete Oma und Mama, wie sie immer ganz geheimnisvoll Pakete auf den Dachboden schleppten ... einies Tages bin ich ganz neugierig mal schauen gegangen .... aber... trotzalledem hab ich den Glauben an das Christkind nicht verloren ;O)
    Ich wünsch Dir ein schönes und besinnliches 2.Advent-Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  13. Liebe Elke,
    das finde ich toll, dass du das Thema in einem Post aufgreifst ! Mhm, das weiß ich noch gut. Bei mir war es eine Schulfreundin - es war also ähnlich wie bei dir und es war etwa in dem Alter deines Sohnes. Aber weiß du was ? Meinen Eltern habe ich das natürlich gleich unter die Nase gerieben, dass es kein Christkind gibt und meinen 2 kleineren Geschwistern natürlich auch. Was macht mein Papa ??? (Das hat er uns aber erst vor ein paar Jahren erzählt) Er ist unbemerkt in den oberen Stock und hat brennende Wunderkerzen aus dem Fenster auf die Straße geworfen - das hat ausgesehen wie Funken und meine Mama hat uns gerufen: "Habt ihr das gesehen ? Da draußen fährt das Christkind !!!" Ich - in dem Glauben, dass es ja kein Christkind mehr gibt - zum Fenster mit meinen Geschwistern und als ich die Funken auf der Straße gesehen habe, bekam ich Gänsehaut. Lange Zeit war ich mir nicht mehr zu 100% sicher, ob es nun das Christkind gibt oder nicht und dieser besondere Moment hat sehr viel dazu beigetragen ! Ich möchte auch so lange wie möglich für Missy diese "magischen" Weihnachtsmomente bewahren - auch wenn es kitschig klingt und so mancher vielleicht das Ganze völlig anders sieht - denn sie machen doch ganz viel von unserer Kindheit aus, oder ?!
    Ich wünsch dir einen schönen Samstag und morgen einen stimmungsvollen 2.Advent, liebe Elke !
    Ganz liebe Grüße aus dem verschneiten Waldhaus,
    Christine

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  14. Liebe Elke,

    ich kann man da leider gar nicht mehr dran erinnern !! Aber bei Lars war es auch bis 10 Jahre so, dass er dran geglaubt hat. Zwar war es bei ihm schleichend, von Jahr zu Jahr wurde sein Glauben schwächer. Aber ich fand die Zeit so schön, als noch an Christkind geglaubt wurde.

    LG Andrea

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  15. Liebe Elke,
    jetzt bin ich voll geschockt, waaaaaaaas es gibt kein Christkind mehr????? ich fasse es nicht, jetzt ist die Resi voll traurig und weint wie dein Bub.
    Trotzdem einen schönen 2. Advent, und ich bin mir sicher es gibt doch ein Christkind und es gibt auch einen Nikolaus zumindest in Bayern
    alles Liebe von Tatjana

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  16. liebe elke:) da muss ich unbedingt mein senf dazu geben ;) naja, ich weiß nicht mehr wie lange ich an nikolaus und weihnachtsmann geglaubt habe... aber ich wusste schon mit fünf, dass storche keine babys bringen ;) jaja, ich habe mir damals seeeehr einen kleinen bruder gewünscht... meine mutter erzählte mir dann dass sie mit dem storch reden muss - ich staune immer noch wie man so einen quatsch den kindern erzählen kann - und ging dann abends zur nachbarin zum klönen. ich wartete mehrmals bis sie zurückkam und jedes mal sagte sie storch wäre nicht da gewesen.... irgendwann dachte ich mir, da stimmt was nicht und habe daran nicht mehr glauben wollen.
    meine große tochter wird jetzt 8 und glaubt fest an alle nikoläuse der welt ;) sie glaubt auch so ein weihnachtsmann ist allmächtig und wünscht sich jeden tag was neues und staunt dann dass sie doch nicht das gerade gewünschte bekommt... manchmal würde ich mir wünschen, dass sie groß wird und nicht mehr an das ganze glaubt, anderseits finde ich es toll..... der zauber der kindheit.
    vor kurzem kam sie aus der shcule und sagte, dass es kein weihnachtsmann gibt, die geschenke legen die eltern unter den baum, das hat ihr eine freundin erzählt... die kleine schwester hat zugehört... und ich? ich sagte dann " oh weh dann würde ich an deiner stelle das gar nicht so laut sagen, nicht dass es den wiehnachtsmann doch gibt und er hört das ganze und kommt nicht!"

    liebe grüsse und ein schönes wochenende von aneta

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  17. Hallo Elke,
    ja, das ist so eine Frage, die ganz viele Erinnerungen hochholt.
    Bei mir war es gar nicht schön, als ich das erfuhr.
    Ich war 7 Jahre alt, es war kurz nach Weihnachten und im Religionsunterricht wurde über den Teufel gesprochen und dass keiner weiß, wie er aussieht.
    Mit kindlich bestechender Logik verkündete ich, dass in meinem Gebetbuch ein Bild vom Teufel sei, und da dieses - weil vom Christkind gebracht - von den Engelchen gemalt sei. Und die müssten ja wohl wissen, wie der Teufel aussieht.
    Schallendes Gelächter war die Folge und ich habe mich in Grund und Boden geschämt.
    Dieses wollte ich meinen Kindern ersparen und bei uns sollte es heißen, dass wir Jesu Geburt feiern und in diesem Fall die Kinder die Geschenke bekommen.
    Leider hielten sich meine Schwiegereltern nicht daran und so habe ich mitgemacht, damit die Kinder nicht vollkommen verunsichert wurden, aber nur bis sie in die Schule kamen.
    In unserem Ort kommt immer am 5. Dezember nachmittags der Nikolaus mit seinem Begleiter Nikodemus und dem Zarras auf den Kirchturm, lässt einen Sack herunter und fährt dann in seinem Prunkwagen einmal über den Markt, um danach Seniorenheim und Krankenhaus zu besuchen. Ich finde das einen sehr schönen Brauch und spüre dabei wieder den Zauber dieser besonderen Zeit.
    Ja, so ist das und ein bisschen Kinderglaube tut uns allen ja gut.
    Liebe Grüße
    Alice

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  18. Meine liebe Elke!

    Das ist wirklich hart!!

    Ich glaube, dass ich nie an den Nikolaus, Weihnachtsmann und Osterhasen geglaubt habe. Meine älteren Geschwister wussten das ja sowieso.
    Trotzdem gab es für mich diesen Zauber! Immer! Wir haben es gewusst, dass das Schild an der Tür mit ,Weihnachtswerkstatt' unsere Mutter geschrieben hat.
    Wir haben vom Weihnachtsmann gesprochen, aber ich wusste, dass es um die Geburt Jesu ging.
    Mir ist trotzdem nichts entgangen. Ich fand es wundervoll.

    Ihr macht es trotzdem zu besonderen Festen für Deinen Sohn, so hat es doch seinen eigenen Zauber und Glanz! :-)

    Ein wunderbares Adventswochenende!

    Herzliche Grüße an Dich, liebe Elke!
    Trix

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  19. So ein schöner Beitrag,oh weh die ganzen Kommentare les ich dann später noch;
    Also wir ,meine Schwester und ich haben von Anfang an gewusst,dass die ganzen Pakete von der Oma,vom Opa,von der Omi,von der Tante,von... waren.Die türmten sich im Wohnzimmer auf während der ganzen Adventszeit.Meine Eltern fanden es nicht gut,solche Märchen aufrecht zu erhalten.Wir mussten dann ja auch mühsam Dankesbriefe an alle schreiben und malen...LGKatja

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  20. Liebe Elke,
    das tut mir so leid für Deinen Kleinen, so plötzlich aus allen Wolken zu fallen ist hart.
    Ich weiß gar nicht, wie alt ich war, aber meine Eltern haben zu Heiligabend immer alles verschlossen gehalten und mir erzählt, das Christkind liefert die Geschenke schon vorher bei den Eltern ab, damit es an Weihnachten nicht so viel zu tun hätte. Einleuchtend, oder? Auch Wunschzettel habe ich geschrieben.
    Aber irgendwann kommt man schon von selbst dahinter.
    Nur was mir nicht einleuchtet, warum ist man dann ein ganzer Kerl, wenn man weiß, es gibt kein Christkind? Weil man dann abgeklärt ist? Wie schade...
    Auch ich habe mir immer noch was von dem kindlichen Glauben bewahrt und freue mich immer auf das Geheimnisvolle in der Weihnachtszeit.
    Und wenn es dann noch so schön geschmückt ist wie bei Dir, herrlich.
    Ich glaube, die Idee mit der Maus stibitze ich....
    Ganz liebe Grüße und einen schönen 2. Advent,
    Nicole

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  21. Liebe Elke,
    ja, das weiß ich ganz genau. Mein Cousin Andreas hat es mir schonungslos beigebracht. Mensch, war ich enttäuscht.
    Mein Vater hat noch versucht die Kurve zu kriegen und erzählt, dass er im Auftrag des Christkindes handelt, aber meine Illusionen waren zerstört. :-)
    LG
    Sissi
    P.S: Wenn ich ein Glückstagebuch wie Scharly Klamotte führen würden, hätte ich deinen Spruch "Strick, Sissi, strick" dort eingeschrieben. Ich habe laut gelacht. :-)

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  22. Liebe Elke,
    ich weiß selber auch nicht mehr, wie lange ich geglaubt habe, dass es ein Christkind gibt.
    Aber das ist ja such egal..., die Illusion bei meinen Kindern wollte ich so lange wie möglich erhalten. Ich glaube, es hat geklappt (Glück gehabt!) und obwohl sie nun ja schon lange "die Wahrheit" kennen, läuft der heilige Abend aber dennoch ganz genauso ab wie früher. Das finde ich auch sehr schön....
    Ich wünsche dir einen schönen 2. Advent!!!!
    lieben Gruß von
    Claudia

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  23. Liebe Elke.

    ach ich finde das macht man einfach nicht. So schön ists doch wenn man doch noch ein kleines bisschen Kindheit bewahren kann und sich das Geheimnis nicht mit klaren harten Worten klärt. Ich habe auch immer ein bisschen spioniert und es irgendwann dann einfach gewußt. Herrlich weihnachtlich und gemütlich sieht es bei Dir aus. Die kleine Lektüre kenne ich gar nicht, das werde ich mir gleich einmal näher anschauen. Das feine Tütchen das sieht schnuckelig aus und ist eine wunderbare Sitzgelegenheit fürs Mäuschen. So kann doch das 2. Kerzlein getrost angezündet werden.♥

    Herzliche Abendgrüße

    Kerstin

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  24. Ich bin da etwas anders groß geworden. Bei uns gab es den Weihnachtsmann, der wurde immer vom Papa gespielt oder vom Onkel, aber wir wussten es immer. Daher war das alles halb so wild, weil man uns nie erzählt hat was nicht wahr war. Vielleicht bin ich auch deswegen ein furchtbarer Realist :-) Meine Mädels haben das nie glaubt mit dem Christkind, ich habs auch nicht focusiert. So gab es keine traurigen Kinder. Was aber auch nicht heisst, dass ich Kindheitsträume doof finde!
    Im Gegenteil. Aber ich bin eben auch Atheist, da ist es mit dem Glauben nix.
    LG die Frau Oldenkott

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  25. Bloß weil Erwachsene sagen, dass es kein Christkind gibt muß das ja nicht unbedingt auch stimmen. Wenn man bedenkt, welchen Blödsinn wir so von uns geben...
    Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich die Wahrheit erfahren habe, aber es war ganz bestimmt kein schöner Moment.
    Und vielleicht versteckt das Christkind die Geschenke bloß in Kleiderschränken weil es zuhause nicht genügend Platz hat....?
    Liebe Grüße,
    Markus

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  26. Liebe Elke,
    als ich Deinen blog Eintrag las, musste ich ein bisschen schlucken, so ähnlich hab ich es auch erlebt !:-(
    Dein blog gefällt mir sehr gut und ich werde jetzt immer mal bei Dir reinschauen !
    Wünsch Dir und Deinen Lieben einen schönen 2.Advent,
    Birgit

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  27. Liebe Elke,
    daran kann ich mich nicht mehr so erinnern....
    Wahrscheinlich hab ich es auch durch meine Mitschüler erfahren.
    Ich hoffe,daß bei unserem Sohn der Weihnachtszauber noch lange anhält.
    Habt einen erholsamen 2. Advent!
    GGLG Kristin

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  28. Hallo Elke,
    Deine Bilder sind wieder wunderschön. Die Spitztüte mit der Maus hat mich auf die Idee gebracht, beim wöchentlichen Bienenelfentreffen Spitztüten zu nähen. Mal sehen, ob wirs hinbekommen. Jenny wusste schon im Kindergarten Bescheid, kann mir gar nicht vorstellen, dass Max das in der Schule bisher noch nicht mitbekommen hat. Wie das bei mir war weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall war es auch spätestens in der Grundschule. Ich wünsche Euch Dreien einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Stephie

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  29. Liebe Elke,
    hach, das mit deinem Kleinen tut mir ja so leid - auf diese Art und Weise es zu erfahren, ist doch sehr schmerzhaft. Also ich erinnere mich, da muss ich 2. Klasse gewesen sein, da habe ich es von Schulfreundinnen erfahren. Und meine Kinder, sind jetzt 4. Klasse, glauben eigentlich nicht mehr daran - aber so den Zauber von Weihnachten geniessen wir doch schon. Und ein wenig "glauben" tun sie trotz alledem - und das ist auch gut so;-))). LG Daniela

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  30. Hallo liebe Elke,
    ich weiß es gar nicht mehr, wie es bei mir war. Meine Kinder haben es im Kindergarten mitbekommen.
    Bei meinem Enkel David kommt dieses Jahr noch mal der Weihnachtsmann,
    gespielt wird er von dem Freund meiner jüngsten Tochter.
    Ich bin doch mal gespannt ob David ihn nicht doch erkennt.

    Eine schöne Adventswoche wünsche ich Dir!
    Alles Liebe Angela

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  31. Liebe Elke,
    ich weiß gar nicht mehr wie alt ich war, als ich es erfahren habe.
    Aber ich finde das immer sooooooooo traurig. Es ist doch wirklich wundbar , wenn man noch an etwas glauben kann oder? Das macht Weihnachten doch erst so richtig schön.
    Aber du hast recht....Mit 12 Jahren ist das okay.
    Kann mir aber gut vorstellen, wie traurig er damals gewesen sein muss :-( :-(

    Komm gut in die neue Woche!!

    Deine Tina

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  32. Liebe Elke,
    das ist echt nicht schön.
    Ich hab es auch so schön gefunden so lang meine Tochter daran geglaubt hat.
    Irgendwann war es dann auch vorbei, ich denke so vierte-fünfte Klasse.
    Bei mir weiß ich es nicht mehr.
    Es ist schade wenn es vorbei ist.
    Liebe grüße andrea

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  33. Liebe Elke,
    nun hab ich hier mit Spannung alle Kommentare gelesen. Ich finde das total interessant, denn es gibt ja wirklich von...bis.
    Ich finde es traurig, das Dein Sohn so die Wahrheit erfahren musste und es war bestimmt nicht sehr schön, ihn danach so aufgelöst zu erleben. Auch wenn die Kleinen vielleicht schon etwas ahnen, so ist doch gerade dieses nicht wirklich wissen etwas spannendes.
    Meine Tochter hat mich letztes Jahr gefragt, ob es eigentlich wirklich den Weihnachtsmann (und dann natürlich auch gleich den Osterhasen) gibt. Es war ein sehr humorvolles Gespräch, in dem sich dann das Ganze aufgeklärt hat. Ich hatte das Gefühl, sie war darüber sehr erleichtert und sie fand es nun auch nicht traurig, das es so ist, wie es ist (hatte sie sich doch schon gedacht, konnte ja schließlich schon lesen). Ich denke, sie hat diese "Nichtwissenphase" sehr genossen und konnte sich nun gut davon verabschieden. Da war sie zwölf und das ist, denke ich, auch ein sehr gutes Alter. Mein Sohn ist gerade elf geworden und hört natürlich in der Schule, das die Geschenke von den Eltern besorgt werden. Aber bei ihm merkt man noch den Zweifel daran und den Glauben, das es doch einen Weihnachtsmann gibt. Allerdings denke ich, das wird auch das letzte Jahr so sein. Ich finde das dann aber auch in Ordnung so.
    Mir hat übrigens mein Bruder gesagt, das es das Christkind und den Weihnachtsmann nicht gibt (da habe ich den Unterschied zwischen Christkind und Weihnachtsmann überhaupt nicht verstanden). Leider war ich da erst vier Jahre alt und es war direkt vor der Bescherung. Da war ich natürlich im ersten Moment traurig und meine Mama war stinkesauer auf meinen Bruder. Doch die Geschenke ließen mich dann schnell vergessen. So schnell geht das.
    Liebe Grüße
    Silke

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  34. Aber ja gibt es einen Weihnachtsmann!
    Schau einmal hier

    http://www.welt.de/vermischtes/specials/weihnachten/article1487625/Ja-Virginia-es-gibt-einen-Weihnachtsmann.html

    Diesen Zauber muß man sich unbedingt bewahren. Wir machen es noch heute so, obwohl mein Ältester inzwischen fast 30 ist! :-)

    Herzliche Grüße
    Sara

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